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Mittwoch, 1. Juli 2026

 

 
"hoffentlich wird's nicht poetisch"


Achterberg, Gerrit
Adriaan Roland Holst
Adwaita
Aegidius
Andreus
Ashetu, Bernardo
van Eeden, Frederik

Mittwoch, 13. November 2024

Hugo Claus. In Flanders Fields.

 



Hugo Claus 1929-2008

Belgien wird wohl das Schlachtfeld Europas genannt. Die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung Belgiens und seine strategische Lage zwischen England, Frankreich und den deutschen Staaten führten dazu, dass es immer heftig umkämpft wurde, als Einflussbereich, als Besitz oder als Durchzugsgebiet. Allgemein bekannt ist die Schlacht bei Waterloo mit 50.000 Opfern, andere sind eher in Vergessenheit geraten, waren aber nicht weniger verlustreich. Die Schlachten um Ostende (1601-1604) zum Beispiel, zählten mit insgesamt 100.000 Opfern fast doppelt soviel.  Auf knapp 30.000 km² gibt es in Belgien über 3.000 Schlachtfelder. Zu den grauenhaftesten gehören die Schlachtfelder um Ypern.


Ieper (franz., engl. "Ypres", deutsch "Ypern") ist eine kleine mittelalterliche Stadt im "Westhoek", im Südwesten Belgiens, berühmt durch ihr Tuchgewerbe. Die Tuchhalle, aus dem 13. Jahrhundert, war damals eines der größten bürgerlichen Gebäude nördlich der Alpen.

Die Tuchhalle um 1860

Nach Kriegsende

Vom Norden her, wie es der Schlieffenplan vorsah, gibt der Westhoek über Ypern Zugang zu den Häfen an der Kanalküste.  Also wurde Ypern belagert. Es stellte sich bald heraus, dass die neue Kriegstechnik eher die Verteidigung als den schnellen Durchmarsch ermöglichte. Der deutsche Vormarsch stockte für die Dauer des ganzen Krieges an ungefähr der gleichen Stelle in einem Bogen vor Ypern. Die Deutschen versuchten mit aller Macht an Ypern vorbei die Häfen an der Kanalküste zu erreichen. Das Empire, Frankreich und Belgien versuchten dies mit aller Macht zu verhindern. Von 1914 bis 1918 fanden vor Ypern vier Schlachten statt (oder fünf, je nachdem, wie man zählt). Die Kräfte des Empires versuchten Hill Sixty und Hill Sixty One, die den Deutschen eine gute Übersicht boten, mit gewaltigen Minen zu sprengen. 



Die Belgier öffneten nach der alten Sitte der Niederen Lande die Seeschleusen bei Nieuwpoort, so dass das Wasser der Nordsee das Land überflutete. Ansonsten schickten die Befehlshaber in vier Schlachten ihre Mannschaften immer wieder aus den Laufgräben durch den Schlamm der Äcker durch Stacheldrahtverhaue ins Maschinengewehrfeuer. Ein Weiterkommen war unmöglich.


Das verhinderte nicht die ununterbrochene Beschießungen. Es verhinderte auch nicht den ersten Einsatz von Chlorgas und Senfgas, das entsprechend "Yperit" genannt wird.


Der Ortsname "Poelkapelle" ruft vielleicht keine Erinnerungen wach, aber "Langemarck", unmittelbar daneben auf der Karte, hat noch lange in der deutschen Kriegsfolklore eine Rolle gespielt.


Der Boden in West-Flandern besteht aus dem fettesten, fruchtbarsten Ton, den man sich denken kann. In diesem Boden vergruben die Kriegsparteien sich in einem Geflecht von Laufgräben, gestützt von Säcken aus gestampftem Sand.


Die gute Erde aber hatte sich durch die pausenlosen Bombardements und den Starkregen in eine Art von schlammigem, fettem Schleim verwandelt, in dem Leichen und Leichenteile auftauchten und untergingen und der sich in den Laufgräben sammelte.


"Der fürchterliche Schlamm, das schlimmste, was es gibt, der Schlamm in dem eine Armee herumkriecht, in dem Pferde, Männer, Kanonen, Wagen aussehen wie Ungeziefer, getunkt in Dreck; gärender Eiter, der den flämischen Boden überdeckt und auffrisst, der die Landschaft verschlingt...." (Maurice Duwez ‘La boue des Flandres’).

Es gibt eine Pflanze, die blüht in solchen verwüsteten Böden, wenn andere Pflanzen längst aufgegeben haben: Klatschmohn, eine "Pionierpflanze". Im überdüngten Schlamm um Ypern blühte der Klatschmohn (englisch "poppy") wie besessen.  Durch das Gedicht (1915) des Kanadiers John McCrae, "In Flanders Fields",  wurde die Mohnblume im britischen Empire zum Symbol für den Krieg. 


Das Gedicht steht noch in der Tradition des poetischen Heroismus, zu dem bald keine Poesie mehr passen wollte
So erscheint das Gedicht des Hugo Claus wie ein Kommentar auf McCraes "In Flanders Fields". 

Hugo Claus

In Flanders Fields

Der Ton hier hat die fetteste Krume.

Auch nach all den Jahren ohne Dung,

hier könntest einen Leichenlauch du züchten,

der alle Märkte sprengt.

Die wackligen englischen Veteranen werden spärlich.

Jedes Jahr zeigen sie den spärlicheren Kameraden:
Hill Sixty, Hill Sixty One, Poelkapelle.

In Flanders Fields fahren die Mähdrescher

immer engere Kreise um sich windende Gräben

aus gestampften Sandsäcken, die Gedärme des Todes.

Die Butter dieses Landstrichs

schmeckt nach Klatschmohn.


(Übersetzung Jaap Hoepelman, November 2024)

Hugo Claus
Gedichten 1969-1978/De Bezige Bij

Von der schönen Stadt Ypern und ihrer Tuchhalle war nach Kriegsende nur dies übriggeblieben:


Die Zahl der Opfer der Ypernschlachten betrug insgesamt ungefähr 450.000.

Nach diesem Krieg konnten Gedichte in den südlichen Niederlanden nicht mehr die gleichen sein. Die nördlichen Niederlande waren im 1. Weltkrieg neutral geblieben. Der Bruch mit der alten Ästhetik fand dort erst nach dem 2. Welkrieg statt. 

Hugo Claus war ein äußerst produktiver und vielseitiger Schriftsteller. Zu seinen Arbeiten gehören Romane, Gedichte, Theaterstücke und Drehbücher. Er war Filmregisseur, Redakteur, Übersetzer,  Herausgeber und Mitarbeiter avantgardistischer Zeitschriften. Als Maler war er Teil der Gruppe COBRA

als Dichter gehörte er mit Lucebert zu den wichtigsten "Fünfzigern". Er war einer der einflussreichsten niederländisch-sprachigen Schriftsteller; in der Liste seiner Preise und Auszeichnungen fällt nur der Nobel-Preis durch Abwesenheit auf, aber man munkelt, dass nicht viel gefehlt hat.

Belgien, zersplittert und umkämpft, auf der Bruchlinie der Sprachen und Kulturen, hat große Kunst und häufig darin das Karikaturale, Groteske, Surrealistische und Absurde hervorgebracht. 

          
        James Ensor 1891
Muziek in de Vlaanderenstraat
Musik in der Flandernstrasse


James Ensor. 1889
De Intrede van Christus in Brussel
Christus' Einzug in Brüssel

Es ist kein Zufall, dass der Stoffumschlag von Claus' Magnum Opus "Het verdriet van Belgie",  ("Der Kummer Belgiens"),  das Gemälde "Musik in der Flandernstrasse" des James Ensor (1860-1949) zeigt. Ensor war alles auf einmal: grotesk, surreal und karikatural und "Der Kummer Belgiens" ist es auch. Und mit 775 Seiten ein voluminöser Entwicklungsroman über einen Jungen in einer Umgebung in einem Land zwischen den Blöcken, in dem jede Entscheidung, jede Wahl nur eine falsche sein kann. 
Nur Lüge und Verstellung bleiben übrig. Und so entwickelt der kleine Junge sich zum Schriftsteller, zum Autor der ersten Romanhälfte.





Dienstag, 12. März 2024

 


Frederike Martine (Fritzi) ten Harmsen van der Beek 1927 – 2009
Auch Fritzi Harmsen van Beek

Guten Morgen? Meine himmlische Frau Ping

Hat Ihnen die sanfte Nacht gefallen, haben die un
gezogenen, geheimnisvollen Pflanzen wie sich's gehört

geduftet und sind hoffentlich keine von Euer Gnadens übrigen
Säuglinge an der Beulenpest verendet?

Haben Sie die interessanten, nervigen, gottgefälligen
Vögelein, meine fromme allergnädigendste Dame, schon mal

begutachtet, eifrig am Telefon wie: Hallo, hier Pitt,
kommst du auf meinen Ast - oh, die quicken, lebendigen

kleinen Vögel, allesamt allesamt für die brave Katz,
die vielgeplagte traurige Mutter. Ja verdammt,

diese Krankheit, liebe bedauernswerte Dame,
ist ein gnadenloser Gauner und eins ist klar:

so viel kann man gar nicht werfen, wo sogar das
Bestatterwesen, dieser intime Hausfreund, dieser

wohlbekannte Schenker lauwarmer Milch auch,
mit den verlängerten Hinterpfoten mit dem

Unter-die-Erde-bringen kaum noch 
hinterherkommt, nicht wahr, Dame Ping, radarbeschnurrte,

doppelzipfelmützige, damenäugige Miezin?
Besser ist's jetzt zu sitzen ohne Wehmut in

der rohen duftenden Morgenluft, wo die Sonne noch
zärtlich ist und die Vorhänge lebendig im guten,

fröhlichen Wind. O halmluntige vorzügliche,
schau, schweigsame oberdoofe allerliebste,

da krabbelt ein ganz interessantes, ganz kleines aber
außerordentlich schmackhaftes Tierchen zwischen den Kieselsteinen

unter der himmelblauen Hortensie
(An meine traurige Mieze, zum Trost beim Verscheiden ihrer Brut).



Im Jahr 1954 "kraakte" ("knackte" d.h. besetzte) Fritzi Harmsen van Beek mit ihrem Söhnchen Gilles und ihrem Bruder Hein den zerfallenden Landsitz Jagtlust, im Dörfchen Blaricum, in bequemer Reiseentfernung von Amsterdam, lange bevor das Hausbesetzen in Amsterdam Einzug hielt, ausgelöst durch die rabiate Modernisierungs (d. h. Zerstörungs-)Politik der Gemeinde bei heftiger Wohnungsnot. Es war wohl ein Akt der Verzweiflung nach ihrer gescheiterten Ehe mit dem französischen Grafensohn Eric de Mareschal le Font St. Margeron de la Fontaine. Weder die französische noch die (finanzstarke) holländische Familie unterstützten sie in ihrer Zwangslage. Nach dem Tod der Eltern verprasste sie dafür das elterliche Kapital in Rekordtempo. Aber Jagtlust mutierte genauso rasch zu einem zentralen Treffpunkt der Amsterdamer Künstlerszene. Die Gemeinde Amsterdam (in Gestalt eines Beamten, Vater eines ihrer Dichterfreunde) hatte nämlich Jagtlust zu einem geringen Preis erworben und Harmsen van Beek als Hausverwalterin angestellt zu einer Jahresmiete von einem Gulden mit dem Recht das Erdgeschoss zu vermieten. Das war wie ein zündender Funke für die Amsterdamer Künstlergemeinschaft. Der zerfallende Landsitz, die romantische Umgebung mit echten Bauern, die auf der Scholle ihrem edlen Beruf nachgingen, die großzügige Verwalterin, für die Geld keine Rolle zu spielen schien, die Möglichkeiten mit dem Leben und mit der Kunst zu experimentieren - es war als ob der Pfropfen von der Flasche, in der die Trübsal der Kriegs- und Nachkriegsjahre lange gegärt hatte endlich rausgeflogen wäre. Zeitweilig hatte es den Anschein, dass das kulturelle Leben Amsterdams vom Leidseplein nach Blaricum umgesiedelt war. Die Schriftstellerin Annejet van der Zijl führte in ihrem 1998 erschienenen Buch „Jagtlust“ Interviews mit 61 damals noch lebenden Persönlichkeiten des Kulturbetriebs über die Zeit auf dem Landsitz. Eine Art Who-Is-Who der Kunstszene. In dieser Atmosphäre  dichtete und zeichnete Harmsen van der Beek. Der Schriftsteller Hugo Claus meinte sogar, dass ihre Gedichte zu den wichtigsten niederländischen des 20. Jahrhunderts gehörten. Sie veröffentlichte nur wenig, dafür wurde ihr erster Gedichtband „Geachte Muizenpoot en achttien andere gedichten“ (1965) unmittelbar zum großen Erfolg. Ihre Leserschaft sehnte sich offensichtlich nach dem Ende der Überlieferung und nach einer Befreiung, wie sie bei Harmsen van der Beek und in der Poesie der Fünfzigern zum Ausdruck kam. Die ungebundene Kolonie in Blaricum war eine Art Vorstufe der tiefgreifenden Veränderungen, die dann in den sechziger Jahren stattfanden, wie z.B. auch Leben und Werke der Anna Blaman. Tatsächlich war dieser Prozess 1965 schon weit fortgeschritten. Die Künstlergemeinschaft war älter und reifer geworden und blieb weg; Jagtlust war inzwischen zur reinen Bruchbude verkommen, bewohnt von unzähligen Katzen, wozu Madame Ping vermutlich auch gehörte. Die Gemeinde Amsterdam wollte die Ruine wieder los werden, Harmsen van der Beek sprach dem Alkohol zu sehr zu, ihr Verbleib in Jagtlust war untragbar geworden. 1971 zog sie nach Garnwerd, einem Dorf in der Provinz Groningen, weit weg vom Amsterdamer Trubel, wo Freunde ein kleines Haus für sie gekauft hatten, in dem sie gratis wohnen konnte und wo sie sich immer mehr zurück zog, ihre letzten Jahre überschattet durch den frühen Tod ihres Sohnes und ihres Bruders.

Landsitz Jagtlust

Veröffentlichungen ter Harmsen van der Beek


Übersetzung Jaap Hoepelman März 2024

Donnerstag, 9. Mai 2019

Adriaan Roland Holst und das Nationaldenkmal.


Ähnliches Foto
Adriaan Roland Holst  1888-1976


Nach einem abgebrochenen Studium Englisch und keltische Mythologie in Oxford machten es die Mittel seines wohlhabenden Vaters Roland Holst möglich, sich ausschließlich der Dichtkunst zu widmen. Seine raunende Symbolsprache, sein verschlungener Satzbau und nicht weniger seine hervorragenden Kontakte zur Obrigkeit und Kunstwelt - auch über Tante Henriette Roland Holst und seinen Onkel, den Maler Richard Roland Holst - 


Richard Roland Holst 1868-1938
Affiche zu Vondels Trauerspiel "Lucifer".

prädestinierten ihn für seine Rolle als Großpoet, als „Prinz der Dichter“. In den höheren Kreisen kam er hervorragend an. Man liest, dass bei Claus und Beatrix auf Schloss Drakensteyn sogar ein Zimmer für ihn reserviert war.

1956 enthüllte Königin Juliana das Nationaldenkmal auf dem Dam in Amsterdam. 


Ähnliches Foto

Der Text auf der hohlen Seite der Rückwand stammt von Roland Holst und ist in doppelter Hinsicht unleserlich: Wer sich bis zum Satzende durch die Unwegsamkeiten von Wortwahl und Grammatik vorgekämpft hat und den Blick zum Satzanfang zurückwendet, um mittels höherer Hermeneutik das Gelesene auch zu verstehen, muss feststellen, dass im Halbrund Satzende und Satzanfang nicht von einem Punkt aus erfasst werden können. Nach einigen Versuchen erscheint es dann ratsam, sich nicht dem Nationalgefühl, sondern dem Nationalgetränk zu widmen. Probierstuben gibt es in der Gegend in ausreichendem Maße. 

Denkmal und Text wurden von Anfang an heftig angegriffen, am heftigsten wohl von einem anderen Großliteraten: Harry Mulisch. Nachdem in den Unruhen von 1966 in riesigen blauen Lettern das Wort MORD an der Wand gepinselt worden war, schrieb Mulisch: "Es ist diese Regentenmentalität in der Literatur, die auf einmal blau überstrichen wurde mit dem klaren, lesbaren, genauen Wort MORD".*

Nehmen wir als Beispiel für Roland Holsts symbolischen Hohlraum mal den Anfang des einst berühmten Gedichts, "Landstreichers Liebe" - man kann es heute einfach nicht lesen ohne zu schmunzeln:

Zwerversliefde

Laten wij zacht zijn voor elkander, kind - 
want, o de maatloze verlatenheden, 
die over onze moe gezworven leden 
onder de sterren waaie' in de oude wind.

...usw. usw. ...

Nach Lektüre der Biografie Roland Holsts wäre eine passende Übersetzung:

Landstreichers Liebe

Lasst uns sanft sein zueinander Kind -
denn, oh die allzu engen Mieder,
drückend deine müden Glieder
lass sie fliegen in dem alten Wind.

Jaap Hoepelman, frei nach 'Zwerversliefde'.


Auch van Schagen, der Dichter unseres vorherigen Posts, schrieb einen netten kleinen Spottvers auf Roland Holst, den ich hier etwas verkürzt darstelle:
...
wo der Mond ist am vollsten
und der Sturm ist am dollsten
kannst du einen drauf lassen
da ist Roland am Holsten. 

Jaap Hoepelman, frei nach J. C. van Schagen


Zusammenfassend: Mehr als einige Kurzgedichte, wie:

Diese Insel

Wie kamen wir an Land
wozu...von wo?
und liegt an diesem Strand
das fremde Schiff noch irgendwo?
und wenn der Anker wird gelichtet -
das Ziel ist wo?

Still, schließt die Türen dicht
und liebt euch einfach so...


Aus:  'Voorbij de wegen', 1920.
Übersetzung Jaap Hoepelman Mai 2019

oder ein vereinzeltes Zitat, wie

"Ich sah eine Frau, die schritt, als würde sie nie sterben" 


Aus: De afspraak, 1923 S. 89
Übersetzung Jaap Hoepelman Mai 2019

kann ich dem Œuvre des Dichterfürsten nicht abgewinnen.


*Für die hartgesottenen, hier der Text der Gedenkwand:

'Nimmer, van Erts tot Arend, was enig schepsel vrij onder de zon, noch de zon zelve, noch de gesternten. Maar Geest brak Wet en stelde op de geslagen bres de Mens. Uit die Eersteling daalden de ontelbaren. Duchtend zijn hoge blik deinsden hun zwermen binnen de Wet terug en werden volken en stonden elkander naar het leven: onder nachtgewolkten verward treurspel, dat Wereld heet. Sindsdien werd geen mens vrij dan ontboden van boven zijn dak, geen volk dan beheerst van boven zijn torens. Blijve dat ons bij, verlost als wij werden uit het schrikbewind van een onderwereld. Niet onbeheerst, doch enkel beheerst van boven de wereld blijft vrijheid ons deel.' 







Khayyam und Huygens

1626 - die erste persische miniatur in den Niederlanden Der Krug gefüllt...und Fürst Mahmud regiert, die Harfe klingt...und David psalmodier...