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Sonntag, 26. August 2018

Vondel. Kinderleiche, kindlich, kindlich leicht.


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Joost van den Vondel

15871679

Es waren unruhige Zeiten. Vondel wurde geboren in Köln, als Kind von Antwerpener Mennoniten,
die vor der Gegenreformation geflüchtet waren. Als auch in Köln die Verfolgungen zunahmen
flüchtete die Familie weiter nach Amsterdam. Sie betrieb dort einen Handel in Textilien, den Vondel für seinen Lebensunterhalt später übernahm.



Joost entwickelte sich  zu einem Dichter zunächst von Gelegenheitsgedichten, später zum bekanntesten Amsterdamer Dichter und Bühnenautor.
Die nördlichen Niederlande entwickelten sich zum "Republik der Vereinten Niederlande" und Amsterdam zur weltweit führenden Handelsstadt.





Die zunehmende Wichtigkeit der Stadt verlangte nach einem eigenen Theater und in 1638 wird de "Schouwburg" (eine Vondelsche Wortschöpfung) geöffnet mit der Aufführung von Vondels "Gysbrecht van Aemstel", ein Geschichtsdrama in Anlehnung an Vergils Aeneis.


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Der "Gysbrecht" machte einen solchen eindruck, dass das Stück 300 Jahre Repertoire gehalten hat als Eröffnungsspiel des neuen Theaterjahrs.
In den 1960-er Jahren wurden die Aufführungen unmöglich gemacht mithilfe von Tomaten und anderem Obst, im Zuge des allgemeinen Aufbruchs In Eine Bessere Zukunft. Ob das Theater sich seitdem dramatisch verbessert hat, weiß ich nicht.
Vondel schrieb 33 Tragödien, dazu Übersetzungen klassischer Autoren, Lehrgedichte, Lobgedichte und Spottverse. Während seine umfangreichere Werke heute manchmal schwer zugänglich sind und statisch wirken durch die feierlich schreitende Kunst der Alexandrinen und dem Gebot der aristotelischen Prinzipien, können seine kleinere Gedichte auch heute noch überzeugen durch Gefühl, Eleganz und Sprachkunst.
Vondel hielt sich beileibe nicht abseitig von den damaligen Machtkämpfen und Streitereien, und kam dadurch häufig in größere Probleme. Ein heftiger Streit war der zwischen "Arminianen" und "Gomaristen" über die Auslegung der Prädestination, eine grundlegende Frage im Calvinismus, die in den wenigen Zeilen dieses Blogs nicht zu erklären ist, die aber untrennbar mit Fragen der Politik verbunden war, wie damals praktisch alles. Darüber mehr im nächsten Posting.
Vondels Privatleben war voller Tragödien. Er verlor seine Frau und alle 5 Kinder, drei davon im sehr jugendlichen Alter. Um seine Frau für den Verlust des kleinen Constantin noch vor dessen ersten Geburtstag zu trösten, schrieb Vondel "Kinder-lyck", ein kindlich-leichtes Trauergedicht, noch immer eines der beliebtesten der niederländischen Literatur.
"Kinder-lyck" bedeutet "Kindlich" und "Kinderleiche", je nachdem, wie man "-lyck" ausspricht. Schwer zu übersetzen, bei aller Ähnlichkeit.



                                                                  J. van den Vondel
1632


Kindlich leicht

Constantinchen, liebes, leichtes
Cherubinchen, das von oben
um die ird'schen Eitelkeiten
lacht in milder Seligkeit.
Mutter, sagt es, warum weinst du,
warum greinst du über meine Leich'?
Oben leb' ich, oben schweb' ich,
Engelchen im Himmelreich.
Dort blinke ich, dort trinke ich
was der Schenker alles Guten
schenkt den Seelen, die dort spielen,
wirbeln, voller Übermut.
Lerne abgeklärt zu reisen
zu Palästen, aus dem Schlick
dieser Welt, in der nichts hält.
Ewig geht vor Augenblick.


Übersetzung Jaap Hoepelman 25.08.2018



Samstag, 1. September 2018

Vondel. Ein Gehstock überdauert die Zeit



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Vondel 1587 - 1679
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In 1619 fand in Den Haag ein Justizmord statt. Seit der Unabhängigkeitserklärung der Niederlande vom habsburgischen Spanien in 1581 hatten sich zwei Machtszentren herausgebildet: Die Republikaner und die Orangisten. Leiter der Orangisten war Maurits (Moritz) van Nassau, Sohn des Willem van Nassau, des ersten Leiters des Aufstandes der Niederlande. Leiter der Republikaner war Johan van Oldenbarnevelt, Landsadvokat der Provinz Holland, eine Stellung, die auf dem ersten Blick als nicht sehr wichtig erscheint, aber die, wie vergleichbare administrative Funktionen (wie Lord-Chancellor oder Partei-Sekretär) zu Macht und Einfluss führte. Maurits kümmerte sich um die militärische Seite des Aufstandes gegen Spanien, van Oldenbarnevelt um die diplomatische. Beide Männer erwiesen sich in Ihrem Bereich als äußerst fähig, aber wie nicht anders zu erwarten traten immer größere Divergenzen auf bezüglich Politik und Kriegsführung. Wie alles in dieser Zeit waren diese Uneinigkeiten aufs engste mit religiösen Positionen verbunden. Oldenbarnevelt hatte die Partei der Arminianen, der toleranten, und Maurits die der Gomaristen, der strengen Calvinisten, ergriffen. Maurits war ein pragmatischer Mann. Von ihm ist der Spruch überliefert, dass er nicht wüsste, ob die Prädestination grün sei, oder blau.  Als Heerführer wusste er aber, auf welcher Seite die stärkeren Batallionen waren. Als Oldenbarneveldt eine eigene Armee aufstellen wollte für die toleranten, "Arminianischen" Städte, erkannte Maurits die Bedrohung für die eigene Position, und zu gleicher Zeit seine Chance. Er ließ van Oldenbarnevelt verhaften und nach einem Jahr, ohne Zugang zu Dokumenten und ohne die Möglichkeit sich schriftlich zu verteidigen, wurde van Oldenbarnevelt summarisch verurteilt wegen Landesverrats und am nächsten Tag enthauptet. Der "Blutrat" war von Maurits, der Gefallen an der Politik gefunden hatte, mit Parteigängern besetzt.
Die "Arminianen" waren außer sich. Vondel aber fand einen Weg, den Protest hörbar zu machen, in einer Form, die bis heute durchklinkt, in einer seiner bekanntesten Gedichte, wie er es vorhergesagt hatte. "Het stockske van Oldenbarnevelt".



Joost van den Vondel 
1659

Oldenbarnevelts Gehstock

Bildergebnis für oldenbarnevelt stokje

Mögest du überdauern ohne Rott
O Stock und Stütze: nicht des Verrats des Vaterlandes
Sondern der Freiheit und des Vaterlandes Vater,
Den du gestützt hast auf dem grausamen Schafott;
Als er kniete vor dem blut'gen Schwert
Verurteilt wie einst Seneca,
Durch Neros Hass und ohne Gnad',
Von trauernden Rechtschaffenen verehrt.
So wirst du noch auf lange Zeit
Den Hingang dieses Helds bezeugen,
Und wie Gewalt das Recht konnt' beugen,
Zur Schmach der unterdrückten Freiheit.
Wie häufig hast du, als er steigen musste
Die hohe Trepp' zum Staatenhof hinauf, sich
Mühsam schleppend und gestützt auf dich,
Ihm beigestanden, wie ein dritter Fuß:
Als er, beschwert vom Altertum,
Krumm unter dem Gewicht der Unterlagen
Stöhnend die Last des Staates tragend
Machte nie den Rücken krumm!
Ruh' du dich aus von deiner Pflicht,
Wurde auch der alte Stock gestutzt
Durch des Blutrats bitt're Rachelust:
Du stützt und stärkst mir dies Gedicht.

Übersetzung Jaap Hoepelman 29.08.2018


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Donnerstag, 11. März 2021

H²OJE - H²OMEI



In den Niederlanden waren das Kurz- und das Spaßgedicht gerne betriebene Genres. Berühmt ist der Dichterstreit zwischen Jacob Cats und Joost van den Vondel, wer das kürzeste improvisierte Gedicht vortragen könne. Cats nahm eine brennende Kerze und kippte sie, so dass flüssiges Kerzenfett auf Vondels Strümpfe tropfte (Vondel betrieb eine Handlung in Strümpfen in der Warmoesstraat in Amsterdam. Die Straße gibt es im Übrigen noch immer. Strümpfe werden dort in den seltensten Fällen angeboten). Daraufhin sprach Cats die poetischen Worte: "Vet smet". Vondel erwiderte mit einer Ohrfeige und der Zeile "Ik tik". Also in etwa - Cats: "Wachs: Pack's!", Vondel: "Schmier dir!". Vondel siegte.

In früheren Posts habe ich mich an einigen Spaßgedichten versündigt, z.B. hier, hierhier oder auch hier.   Ich hatte eigentlich vor, mich mal wieder einem Flamen aus dem Mittelalter zu zu wenden, und zwar dem ersten Großliterat der niederländischen Sprache, dem jahrhunderte lang ungeheuer einflussreichen Jacob van Maerlant.  300.000 Verszeilen aus dem 13. Jahrhundert  -  mir wurde bald klar, dass ich mehr Zeit brauchen würde, schon alleine dafür, ein für eine Übersetzung geeignetes Fragment zu finden, und obendrein eine kurze Lebensbeschreibung des mittelalterlichen Dichters zu erstellen.   

Ich stellte fest, dass mir nach den todernsten Versen von Boutens, Gorter und Antoine de Kom der Sinn nach etwas anderem stand: Nach Spaßpoesie!


   

                                                                                                                                                 Johan van der Meulen (John O'Mill)                                                                                                                                                                         (1915-2005                                            

H²OMei         

In Hoheneich

im Wasserteich

ertrank die Tante Mildred

Seitdem trinkt Onkel Erich

sein Wasser nur gefiltred


(Nach John O'Mill)

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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Alfred Kossmann  (1922 - 1998)

Ein Reim                                                                                                        

Gott schuf auf wunderbare Weise

Die fleißige Ameise

Die nächste Schöpfung war wunderbar noch mehr:

Der Ameisenbär


(Nach Alfred Kossmann)

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                                                                            Michel van der Plas (1927 - 2013)

Spleen


Ich sitz an meinem Fenster,

tu meine Zeit vertrielen.

Ach, wäre ich zwei Hündlein,

Ich könnt' zusammen spielen


(Nach Michel van der Plas)

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     Mixture


Die Niederländer sagen water

der Franzmann spricht von l'eau

Der Belgier kennt beide Sprachen

und spricht von Waterloo


(Nach John O'Mill)

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 Kees Stip (Trijntje Fop)
(1913-2001)

Auf ein Huhn


Ein Huhn sprach grübelnd einem Ei zu:

"Wer war zuerst, ich oder du?

Jede Philosophie versagt,

wenn man nach der Antwort fragt.

Ich meine, soviel ist belegt,

nie hat ein Ei ein Huhn gelegt."


(Nach Kees Stip)


Übersetzungen Jaap Hoepelman März 2021

Dienstag, 1. August 2023

Dichter und Bauer

Hubert Poot
1689 - 1733

Ta douleur, Du Périer, sera donc éternelle,

Et les tristes discours

Que te met en l'esprit l'amitié paternelle

L'augmenteront toujours ?

...

Mais elle était au monde où les plus belles choses

Ont le pire destin ;

Et, rose, elle a vécu ce que vivent les roses,

L'espace d'un matin.

...

De murmurer contre elle et perdre patience,

Il est mal à propos ;

Vouloir ce que Dieu veut est la seule science

Qui nous met en repos.


(François de Malherbe

Consolation à Monsieur Du Périer, 1599)


Für Trauergedichte auf den Tod kleiner Kinder hatten die Poeten der Vergangenheit mehr als ausreichend Gelegenheit: Es war ein Wunder, wenn die Kleinen die ersten Jahre überlebten. Ich habe diesem Post einige berühmte Strophen der "Consolation à Monsieur Du Périer" des François de Malherbe aus 1599 vorangestellt. In der "Consolation" finden wir die Elemente gesammelt, die - insbesondere in der älteren Trauerpoesie - zu finden sind: Trauer um das verstorbene Kind, sein unbeschwertes Dasein bei Gott, der Gedanke, dass es dessen Wille war, dem sich zu beugen unser einziger Trost sein kann.

In der niederländischen Literatur ist Vondels "Kinder-lyck", das auf diesen Elementen aufbaut, berühmt. Hubert Corneliszoon Poot, der Dichter dieses Posts, ahmte dem älteren, bewunderten Dichter-Kollegen nach. Dieser konnte der trauernden Mutter nicht viel mehr bieten als eine theologische Belehrung. Jedoch gelang es Poot die traditionellen Elemente - Trauer, Trost und Ergebenheit - viel persönlicher für die Mutter (in Malherbes Poem noch abwesend) zum Ausdruck zu  bringen. Im Übrigen: Vondel, zu seiner Zeit, konnte gar nicht anders, eine andere Herangehensweise wäre völlig undenkbar gewesen. Persönlich hatte er Grund genug zu trauern.

Die poetische Haltung in den Kinder-Trauergedichten hat sich im Laufe der Zeit ziemlich geändert, wie man in diesem Blog sehen kann: Der schwergeprüfte De Génestet reagierte mit einem sardonischen Spruch, Elsschot wütend und aufständisch, van Teylingen mit trauriger Fröhlichkeit.

Die Nachfolge von Vondel und den anderen Großen des "goldenen Jahrhunderts" hatte einen ganz einfachen Grund: Poot war Bauer, ein wirklicher Bauer, der hinter dem Pflug auf der Scholle seinen Lebensunterhalt verdiente in Abtswoude, einem Dorf nahe der Stadt Delft. Als Kind wurde seine Begabung durchaus erkannt, aber zuerst kam die Arbeit auf dem Lande. Seine Bildung war die Dorfschule, mehr nicht. Seine bäuerliche Sprechweise fiel den Zeitgenossen sogar auf. Fremdsprachen kannte er nicht, geschweige denn Latein, so dass er sich nur an seinen niederländischen Vorgängern ausrichten konnte, von denen er erstaunlich viel lernte. Dabei entwickelte er leider eine Neigung, quasi als Kompensierung für die fehlende Bildung, zur Überfrachtung seiner Gedichte mit sprachlicher Kunstfertigkeit und klassischer Mythologie. Es gelang ihm trotzdem manchmal einen persönlichen Ton zu finden, etwas Neues für ein Publikum, das von der Dichtkunst sowieso eine gute Prise klassischer Mythologie erwartete. 1716 veröffentlichte Poot mit großem Erfolg den ersten Gedichtband und er wurde das Ziel einer Art Dichtertourismus, der das erstaunliche Phänomen eines dichtenden Ackermanns mit eigenen Augen anschauen wollte. Irregeführt durch den vielversprechenden Anfang zog Poot in die Stadt Delft, in der Hoffnung dort mit literarischen Aktivitäten seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Ohne Erfolg. Niedergeschlagen und alkoholkrank kehrte er zurück zum väterlichen Hof und  heiratete nach langem Werben (denn er war nur ein Bauer!, der Standesunterschied!) seine geliebte Neeltje 't Hart. Wieder zurück in Delft fing er einen Tabakhandel an, aber folgte auch erneut dem Ruf der Dichtkunst, dieses Mal nicht ohne Erfolg. Es erschienen mehrere Bände, die guten Anklang fanden. Von seinen Verlegern wurde er entsprechend übers Ohr gehauen. Aber die Tätigkeit eines Tabakhändlers und Gelegenheitsdichters deprimierten ihn. Delft war (und ist) ein bemerkenswerter kleiner Ort. Der bekannteste seiner Bürger ist wohl Johannes Vermeer. Der Anatom de Graaf (der von den Ovarialfollikeln) wirkte  dort, wie Antonie van Leeuwenhoek (der von der Mikroskopie). Poot's Lobgesang auf van Leeuwenhoek ist ein Beispiel einer solchen Gelegenheitsarbeit, und nicht einmal das schlechteste. Poot kannte van Leeuwenhoek auch persönlich und das Grabgedicht für van Leeuwenhoeks Grab in der Delfter alten Kirche stammt von ihm. 



Wie eng die Beziehungen in der kleinen Stadt gewesen sind geht auch aus der Tatsache hervor, dass van Leeuwenhoek Vermeers Testamentsvollstrecker gewesen ist. 


Johannes Vermeer, 
Ansicht von Delft

Johannes Vermeer, 
Bildnis des Antonie van Leeuwenhoek

Bei aller Gelegenheitsarbeit gelangen ihm bis heute bekannte Werke, z.B. das immer noch ansprechende arkadische Gedicht (nach Horaz) "Akkerleven" (Bauernleben) mit der berühmten (und angesichts Poots eigenen Lebens wohl leicht parodistischen) Anfangszeile "Wie vergnüglich fließt das Leben des zufriedenen Landmanns hin..." .

Es war ein mühsames, von Verlegern und Nierensteinen geplagtes Dasein. Den Tod seines kleinen Töchterchens hat Poot nicht überwunden. Ein halbes Jahr nach seinem persönlichsten Gedicht ist er gestorben.


Auf den Tod meines Töchterchens


Jakoba trat mit Widerstreben

hinein ins böse Leben;

und hat sich schuldlos in den Tod geweint,

nicht war sie für die Welt gemeint.

Kaum zu leben angefangen,

ist sie wohl gern gegangen.

Die Mutter küsst' das liebe Wichtchen

auf ihr lebloses Gesichtchen.

Das kleine Seelchen, leicht und schlicht,

es hörte auf die Mutter nicht,

und, hastig aufgefahren,

ist's nun bei Gottes Scharen.

Dort spielt und lacht es schon

rund um den höchsten Thron;

und spannt die kleinen Schwingen,

befreit von ird'schen Dingen.

Blume von dreizehn Tagen,

dein Heil verbietet's uns, zu klagen. 

(Juli, 1733)


Übersetzung Jaap Hoepelman, Juli 2023


Hubert Poot, Op de dood van mijn dochtertje


Poots Ansehen als Dichter hat mit der Zeit ziemlich gelitten. Kollege-Dichter De Schoolmeester hatte für ihn nicht mehr als folgendes lakonisches Epitaph übrig:

Hier ligt Poot

Hij is dood.

(Hier liegt Poot

Er ist tot.)

Auf eine leichtere Note: Bellamy, Republik und Rokoko.

  Jacobus Bellamy (1757-1786) Nach einigen Beiträgen über den Gottesbezug in der niederländisch-sprachlichen Poesie ist es wieder Zeit für e...