Gedichte in niederländischer Sprache sind im deutschen Sprachgebiet ziemlich unbekannt. Vielleicht vermittelt dieses Blog etwas vom Flair der Poesie im niederländischen Sprachgebiet. "<" und ">" bzw. "Ältere Posts", "Neuere Posts" führen zu vorhergehenden bzw. folgenden Beiträgen.
Montag, 22. September 2025
Ed Hoornik. Prophetisches im Alltäglichen.
Montag, 8. Juli 2019
Boutens. Berlin 1910.
Rosengarten
Berlin
1910
Ich habe etwas beinah schönes angeschaut
Hier, wo die Jagd der Oberflächlichkeit
Alles schöne feil für Gold
Besitzen will, und so entweiht -
Ich habe etwas beinah schönes angeschaut:
Im vom Verkehr umsummten Park
Abseits von seinen Asphaltwegen,
Wie in einer Straße eine zugebaute Kirche,
Fand ich den Rosengarten ich gelegen:
Dort in sonndurchstrahlter Blumenwolke
Schwieg im unbehobelbaren Volke
Leeres Geschwätz, hohles Getue.
Einen Augenblick der Ruhe...
Nur Rosenstauden, Rosenständer!
So dacht' ich - mittendrin
Stand von der doofen Kaiserin
Der doofere Kleiderständer.
Übersetzung Jaap Hoepelman Juli 2019
Montag, 17. August 2020
August Vermeylen: Wir wollen Flamen sein, um Europäer werden zu können
August Vermeylen 1872-1945
MISANTHROPIE
1893
Menschen sind hässlich, vom ständ'gen Kranksein,
Vom Schuften; kläglich der entstellte Leib bedeckt,
Im Geiste feige, wie wenn das Leben sie erschreckt,
Das Unlöschliche, das wacht über Dein Scheinsein,
Geschundenes Schmerzfleisch, das die Fesseln nie zerbrach,
In dem die Todesweber Dich verstrickten
Aus finsterer Nacht! Fleischaugen, die nie blickten
Aufwärts zum Himmel, und nur Stoffliches betrachten!
Verkrebst sind eure Knochen durch die Sünde;
Riss' ich euch die bleiche Larve ab, ich stünde
Vor dem Grinsen einer Bestie. Tot seid ihr, verdorrt,
Tot eure Flamme. Ihr irrt im Kreis, als Bestien zerreißt
Ihr euch, und sucht das eine Wort,
Das längst verschwunden ist aus Menschengeist.
Aus: Verzameld Werk
1952 Brussel
(Übersetzung Jaap Hoepelman, Aug. 2020)
Das Leben des August Vermeylen ist wie eine Vorlage für ein Panorama der belgischen Geschichte des fin de siècle und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Geboren wurde er 1872 in Brüssel in einer flämischen Familie. Es wird berichtet, dass man während der Woche Brüsseler Dialekt, der Vater allerdings an Sonntagen mit den Kindern Französisch sprach. Das Leben der besseren Kreise, Verwaltung, Gerichtsbarkeit, Wissenschaft, Wirtschaft, Literatur und Kunst war zu dieser Zeit vollständig französisch. Die Poesie Guido Gezelles hatte aber schon gezeigt, wozu das Flämische fähig war, und gegen Ende des 19. Jahrhunderts fand beschleunigt eine Entwicklung für die Befreiung der flämischen Sprache aus dem Status eines verachteten Bauernjargons statt. Vermeylen spielte hierin eine wichtige Rolle, obwohl er das Niederländische anfänglich nur mangelhaft beherrschte. Wie es um das Flämische, bzw. das Niederländische in Belgien bestellt war, zeigt die Geschichte von Jan Coucke und Pieter Goethals: 1860 hatte in Charleroi ein Raubmord stattgefunden. Die Arbeiter Coucke und Goethals wurden beschuldigt, verurteilt und folgerichtig auf dem Großen Markt in Charleroi geköpft. Der einzige Makel am Prozess war, das er vollständig auf Französisch abgehalten wurde. Sogar der Pflichtverteidiger verstand nur Französisch. Coucke und Goethals dagegen verstanden nur Flämisch und konnten sich nicht verteidigen. Wenig später wurden die wirklichen Täter gefasst. Pech für Coucke und Goethals.
Während seines Geschichtsstudiums an der "Université libre de Bruxelles" ("ULB") gründete Vermeylen mit anderen die Zeitschrift "Van Nu en Straks" ("Von Jetzt und Später"),
die 1893-1894 und 1896-1901 existierte. Sie bestand nicht lange, aber dafür arbeitete eine ganze Phalanx von Großen in Kunst und Literatur mit, wie z. B. Henry Van de Velde. Auch niederländische Künstler beteiligten sich.
"Van Nu en Straks" beschleunigte die Emanzipation des Niederländischen in Belgien, die über die Katastrophen des ersten und des zweiten Weltkrieges hinweg, manchmal über verschlungene Pfade zur Gründung des heutigen belgischen zwei- und sogar dreisprachigen Föderalstaates führen würde. (Eine Darstellung der Spachensituation findet man hier.)
In Brüssel, Berlin und Wien studierte Vermeylen Literatur und Kunstgeschichte. Er promovierte zweimal, einmal mit einer französischen, das andere Mal mit einer niederländischen Doktorarbeit über Jonker Jan van der Noot, den führenden Antwerpener Dichter der niederländischen Renaissance. Auf Grund dieser Arbeit wurde dem jungen Vermeylen ein Sondertitel als Doktor der Université libre verliehen.
Jonker Jan van der Noot 1539-1595
Es war nicht zuletzt dieser Stolz auf die kulturelle Leistungen der flämischen Vergangenheit, der die Herabsetzung von Sprache und Kultur für flämische Intellektuelle schmerzhaft spürbar machte. Er führte gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu erhöhten Anstrengungen in Sprache und Kultur.
Die Liste der kulturellen und politischen Aktivitäten Vermeylens ist erstaunlich. Er war Hochschullehrer für Kunstgeschichte, unterrichtete Geschichte der niederländischen Literatur, war einer der Gründer der Sektion für germanische Philologie an der ULB, er wurde Mitglied der Gesellschaft für niederländische Literatur in Leiden (Niederlande), Leiter der königlich flämischen Akademie für Sprache und Literatur, errichtete den belgischen PEN-Club, war Mitglied des belgischen Senats, unterrichtete Kunstgeschichte und Literatur an der Universität Gent und war 1930 - 1933 deren Rektor nach der Umwandlung von einer französischen in eine niederländische Universität. 1932 wurde er Mitglied der niederländischen Akademie der Wissenschaften, Doctor Honoris Causa der Universität Amsterdam, Vize-Präsident des Senats. Darüber hinaus schrieb Vermeylen Gedichte, Romane, Essays, Standardwerke zur Kunstgeschichte...und diese Übersicht ist kläglich unvollständig.
Wegen seiner herausragenden Stellung im belgischen politischen und kulturellen Leben wurde Vermeylen 1940 durch die deutsche Besatzung jede öffentliche Betätigung untersagt. Nicht wegen seines Eintretens für die flämische Sprache und Kultur – das hätte dem Besatzer wohl ins Konzept gepasst – sondern wegen seiner internationalen Einstellung. Er wollte das Flämische als gleichwertiges Element einer europäischen Kultur betrachten, als Teil einer internationalen Gemeinschaft mit eigenem Gewicht.
Schon 1900, im Essay "Flämische und Europäische Bewegung" schrieb Vermeylen prophetisch: "Damit wir überhaupt etwas sind, müssen wir Flamen sein. Wir wollen Flamen sein, um Europäer werden zu können".
Im Januar 1945 starb Vermeylen an Herzversagen.
Dienstag, 1. Februar 2022
Henriette Roland Holst "Tausend mal tausend" oder "das große Gut"
Henriette Roland Holst 1869-1952
Wir hatten in "Berlin 1910" die Gelegenheit, dem sonst so erhabenen Dichter Boutens in einem kleinen, sarkastischen, fast kabarettreifen Gedicht aus 1910 zu begegnen. 1910 - Es war noch nichts passiert, aber irgendetwas war in der Mache. In letzter Zeit lese ich über ein Fernseh-Gespräch, das zwischen den beiden Philosophen, Habeck und Precht über die Entwicklung der Gesellschaft stattgefunden hat. Schon Popper hat davor gewarnt, Philosophen die Gestaltung der Gesellschaft zu überlassen. Mir fiel auf, dass viele Elemente aus dem Gespräch so oder so ähnlich in der gleichen Periode um 1910 eine wichtige Rolle spielten - so auch im Epos „Die Frau im Walde“, der Dichterin Henriette Roland Holst aus dem Jahr 1912. In meinem Post über Roland Holst spielte auch Habeck mit einer politischen Aussage eine Rolle, ich hatte es fast schon vergessen. Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, den Post hier noch einmal zu wiederholen:Henriëtte Roland Holst-van der Schalk (1869-1952) war Tochter einer wohlhabenden Notarfamilie, wurde mit 23 Jahren zu einer erfolgreichen Dichterin und fühlte sich, einige Jahren später, vom Sozialismus, danach vom Kommunismus angezogen. Sie nahm 1915 Teil an der Zimmerwalder Konferenz, die später zur Spaltung der Kommunisten und Sozialdemokraten führen sollte. Sie war mit Leon Trotzki, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und anderen Großen bekannt.
1918 beteiligte sie sich an einem Aufzug zur Husarenkaserne in Amsterdam, um sich mit den Husaren dort zu verbrüdern. Diese aber hatten keine Lust sich verbrüdern zu lassen und die Revolution fand nicht statt.
Nach der russischen Revolution machte sich Enttäuschung breit bei vielen, so auch bei Roland Holst. Ihre Dichtung nahm zunehmend religiöse Züge an, aber auch schon 1918, wie ersichtlich im Gedicht „Die sanften Kräfte“, war sie von einer fast religiösen Heilserwartung inspiriert, womit Kamerad Dschugaschwili kurzen Prozess gemacht hätte.
Ich muss gestehen, dass ich ihre Gedichte, in denen Apostroph und Zirkumflex sich über die Zeilen verbreiten wie Puderzucker über einen missglückten Kuchen, nicht besonders leiden kann.
Ich habe sie hier in meine kleine Sammlung aufgenommen aus einem anderen Grund. Was, um alles in der Welt, haben die Leute sich damals gedacht? Viele auch heute noch? Eine so liebliche, feinfühlende Dame wie Henriëtte Roland Holst, sich verzehrend vor Verlangen nach dem endgültigen Heil, der vollkommenen Liebe, schreibt (1912!) Worte wie diese, in ihrem Endlos-Epos „Die Frau im Walde“:
ge moogt ze nemen, en de prijs blijft klein.
De prijs blijft klein voor het mensche-geluk,
al gaan duizendmaalduizend harten stuk.
Mögen vieltausend Herzen nötig sein,
Du kannst alle nehmen, der Preis bleibt klein.
Was macht es, wenn für's große Gut,
gehen tausend mal tausend Herzen kaputt.
Aus: De vrouw in het woud. W.L. & J. Brusse,
Rotterdam, 1912.
de vrouw in het woud
Dichter/Innen müssen nicht rechnen können, aber tausend mal tausend ist eine Million. Gemeint war VIEL. Bekanntlich wurde es mehr als nur viel. Sehr viel mehr. Die vollkommene Liebe aber wollte sich partout nicht einstellen.
Diese Denkart steht immer noch in voller Blüte. Wenn du keine riesige Windmaschine in deinem Garten haben, den Wert deines Besitzes nicht ruinieren und deine Gesundheit nicht kaputt machen willst, stellst du dich dem großen Gut entgegen. Uns das kriegst du um die Ohren!:
„Ich gönne jedem Menschen größere Abstände zu Windkraftanlagen“,
sagte Habeck. „Wichtig war für uns aber das Einhalten der klimapolitischen Ziele des Landes, und dazu gehört der Ausbau.“
(FAZ, Mittwoch, 28. März 2018)
Hier ist das Gedicht über die „Sanften Kräfte“, es spielt ungefähr in der gleichen Liga wie das weiche Wasser und der Stein:
Die sanften Kräfte
Die sanften Kräfte werden sicherlich gewinnen
am Ende - ich hör' es innig flüstern
in mir: wenn's schwiege, würde sich das Licht verdüstern
und alle Wärme würde starr da drinnen.
Die Mächte, die die Liebe noch in Fesseln binden
beseitigt sie, indem sie mählig vorwärts schreitet
und dann beginnt die große Seligkeit,
die wir, andächtig lauschend, in uns'ren Herzen finden,
und in den kleinen Zärtlichkeiten rauschen hören,
wie in kleinen Muscheln rauscht das große Meer.
Liebe ist der Sinn des Lebens der Planeten,
der Menschen und der Tiere. Und nichts, das stören
kann das Aufsteigen zu ihr. Am stet'gen Vorwärtstreten
vollkomm'ner Liebe gibt es keinen Zweifel mehr.
Henriëtte Roland Holst-van der Schalk (1869-1952)
Uit: Verzonken grenzen (1918)
Uitgever: W.L.& J. Brusse, Rotterdam
zachte krachten
(Übersetzung Jaap Hoepelman. März 2018.)
Freitag, 23. Januar 2026
Die Rosa Poetica.
Jonker Jan van der Noot wollte mit Schönheit und Zerbrechlichkeit verführen: ...
Ode
Berlin
1910
Ich habe etwas beinah schönes angeschaut
Hier, wo die Jagd der Oberflächlichkeit
Alles schöne feil für Gold
Besitzen will, und so entweiht -
Ich habe etwas beinah schönes angeschaut:
Im vom Verkehr umsummten Park
Abseits von seinen Asphaltwegen,
Wie in einer Straße eine zugebaute Kirche,
Fand ich den Rosengarten ich gelegen:
Dort in sonndurchstrahlter Blumenwolke
Schwieg im unbehobelbaren Volke
Leeres Geschwätz, hohles Getue.
Einen Augenblick der Ruhe...
Nur Rosenstauden, Rosenständer!
So dacht' ich - mittendrin
Stand von der doofen Kaiserin
Der doofere Kleiderständer.
Ein berühmtes Rosengedicht für seinen Schüler Eugeen van Oye trug der flämische Priester Guido Gezelle bei:
Hab' manche, manche Stund' bei Dir
verbracht und sie genossen,
und nie hat mich die Stund' mit Dir
ein einz'ges Mal verdrossen.
Hab' manche, manche Blume Dir
gelesen und geschenkt,
wie eine Biene, die bei Dir, bei Dir,
mit Seim wurde getränkt;
doch war die Stunde nie so lieb mit Dir,
so lang' sie dauern sollte,
doch war die Stunde nie so trüb' mit Dir,
als ich nicht gehen wollte,
als jene Stund', in der ich nah bei Dir,
am Abend still gesessen bin,
ich sagen hört' und sagte Dir
was ist im Herzen innen drin.
Noch keine Blume war so schön, von Dir
gesucht, gepflückt, gelesen,
als die, am Abend...die von Dir,
von mir geschenkt gewesen!
Obwohl, sowohl bei mir als Dir,
- wer wird die Wund' genesen? -
die Stund' bei mir, die Stund' bei Dir
ist keine Stund' gewesen;
obwohl bei mir, obwohl bei Dir,
wenn lieb und handverlesen,
die Rose, auch die Ros' von Dir,
ist Ros' nicht lang gewesen,
doch lange hegt, dies sag' ich Dir,
egal was bringt das Los,
mein Herz drei teure Bilder: Dich,
die Abend - und - die Ros'!
Am Ende des 18. Jahrhunderts stand es schlecht um die alte Republik. Nach dem Katastrophenjahr 1672 hatte sich eine lange Periode des Niedergangs vollzogen, der in der Französischen Invasion (1795) und der Seeblockade durch die englische Flotte nach dem verlorenen Seekrieg 1780-1784 gipfelte. Die Verelendung der Bevölkerung war massiv. In dieser Lage versuchten die Aufklärerinnen Betje Wolff und Aagje Deken die Moral zu heben durch ihre "Economische Liedjes" ("Ökonomische Liedchen" 1781), geschrieben in einfacher Sprache. Es war ein großer Erfolg. In den "Liedchen" werden die Berufe durch ihre Betreiber sprechend eingeführt, wie in den sehr bekannten Emblematabüchern z.B. des Gravierers und Dichters Jan Luyken (1649-1712) "Spiegel van het menselyk bedryf" ("Spiegel des menschlichen Gewerbes").
Coosje, mit kaum vierzehn Jahren,
Wollte von Mama erfahren,
"Mutti, was mag Wollust sein"?
In kluger, mütterlicher Überlegung
Sah die Dame glasklar ein,
Dass sie, falls sie dieser Frage auswich,
Die Wissbegierde nur belebte,
Also scheute sie die Finte nicht
Um die Schwierigkeit zu meiden.
"Was ist Wollust? Liebe Coosje,
"Deine Mutti sagt es dir,
"Wollust, ach! Ist eine Rose".
"Ei! Ist's möglich, sprach das Mädchen,
"Das ist die kleinste aller Sachen;
"Wenn dem so ist, will ich's betrachten;
"Den kleinen Spaß werd' ich mir machen".
Und hüpfend sprang das liebe Mädchen
Zum Garten, wo der Ros'baum stand
Und pflückte kurzerhand ein Röslein,
Das sie gar liebreizend fand,
Durch den Satin der weichen Blätter,
Durch den Duft, den Glanz, die Glut:
Coosje gab ihm liebe Küsschen,
Wie duftete das Röslein gut!
Es wurde an die Brust geschmiegt.
Damit aber nicht zufrieden,
Legt sie auf den Pfühl die Blüte,
Und sichselbst zur Ruhe hin...
Doch ganz gleich, wie sie sich mühte,
Schlafen ohne Ros', ei was!
Die Augen konnte sie nicht schließen,
Weit entfernt von ihrem Schatz.
Fast war sie dann eingeschlafen,
da streckte sie das Händchen aus,
Ergriff die Rose, schloß die Augen,
Wie die Braut mit einem Strauß.
Früh erwacht sie, vom Verlangen,
Die Blume wieder anzuschauen..."
"Wie! Betrügen mich die Augen?
"Unmöglich! Kann ich ihnen trauen?
Sprach sie traurig und erstaunt,
"Röslein! Bist du so zerbrechlich...
"Ach. Ein Dorn hat mich gestochen!
"Dieselbe Rose? So vergänglich?
"Dein ganzer Glanz ist jetzt verschwunden!
"Dein ganzer Duft verschwand im Wind".
Weinend lief sie hin zur Mutter:
"Gräm dich nicht, mein liebes Kind,
"Getäuscht hab' ich dich nicht, mein Engel;
"Sei das Röslein dir ein Bild. Es schmeichelt,
"Wie die zauberhafte Wollust,
"Die das Herz berührt und streichelt
"Mit den schönsten Lieblichkeiten:
"Liebes Coosje! Trau ihr nicht!
"Bald verwelkt sie und was bleibt dir?
"Dass dich der Dorn der Trauer sticht!"
Fleury
Khayyam und Huygens
1626 - die erste persische miniatur in den Niederlanden Der Krug gefüllt...und Fürst Mahmud regiert, die Harfe klingt...und David psalmodier...
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Luuk Gruwez Die Religion hat in der Poesie der Niederlande ("Niederlande" im weitestem Sinne) immer eine beherrschende Rolle gespi...
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